Videogame Lyrics #1

Sorry, I can’t afford a Ferrarri,
but that don’t mean I can’t get you there.
I guess he’s an Xbox and I’m more Atari,
but the way you play your game ain’t fair.
Ceelo, „Fuck You“
Die Videogame Lyrics sind eine von den Toten wiederauferstandene Kategorie aus meinen alten, nicht mehr existierenden weplaythis-Blog. Das Foto im Banner stammt von der New York Public Library.
Sagt Scott Pilgrim und Köln, dass G.T.A. das Haus rocken wird


Jungs und Mädels, endlich ist es klar wie Kloßbrühe, ihr müsst den Tatsachen in’s Auge sehen: Mein Kumpel Mirco und ich werden am Donnerstag und Freitag die Gamescom in Köln unsicher machen. Wenn das Hotel preisgünstig genug ist (Ist, ähem, noch nicht gebucht. Irgendwie war dieses Jahr alles so unklar, dass das jetzt alles quasi Last Minute passiert) bleiben wir vielleicht Samstag und unter Umständen sogar noch Sonntag dort. Was aber in Stein gemeißelt ist und woran auch nichts zu rütteln ist: Am Freitag werden wir uns Scott Pilgrim ansehen.
Scott motherfuckin‘ Pilgrim.
OHHOLYFUCKINGSHITYESWIEGEIL!!!
Meinen unendlichen Dank gilt dem Fünf Filmfreunden, die nämlich Karten für die Vorstellung verlost haben. Ich muss mich hier grad dazu zwingen nicht auf dem Tisch zu tanzen, so sehr freu mich auf dem Film. Aber halt, momentchen, der ein oder andere Leser wird den Streifen nicht kennen. Über die Comicreihe, auf die das gute Stück basiert, habe ich letztes Jahr im Juli schon geschrieben. Die Scott Pilgrim-Comics sind eine ganz wundervolle Liebeserklärung an Videospiele, Indierock und die Stadt Toronto. Ausgerechnet der Regisseur von den großartigen „Hot Fuzz“ und „Shaun of the Dead“ hat sich der Vorlage angenommen und, ach, seht doch selbst:
(Ja, es gibt noch einen deutschen Trailer, aber die Synchro finde ich eher misslungen)
Und Beck macht den Soundtrack. Und Michael Cera trägt ein T-Shirt von den Diesel Sweeties. Und sogar das Videospiel zum Film ist geil (Anamanaguchi machen den Chiptunesrock-Sountrack, Paul Robertson von „Pirate Baby’s Cabana Battle Street Fight“ und „Kings of Power 4Billion%“ und seine Mecha Fetus-Truppe machen die Pixelgrafik). Wer das nicht toll findet, sollte diesen Blog nicht lesen dürfen. Übrigens gibt’s den ersten und den zweiten Band von Scott Pilgrim mitterweile auch auf Deutsch.
Nur ärgerlich ist, dass der offzielle Starttermin von „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ (so der deutsche Titel des Films) in Deutschland erst am 6. Januar ist. Am 6. Januar. Universal, erwartest du wirklich, dass die angefixten potenziellen Zuschauer so lang warten wollen? Entweder die Leute verlieren schlichtweg das Interesse bis der Film hier draußen ist oder sie werden ihn sich über andere, nicht gerade legale Quellen ansehen. Könnt ihr euch nicht erbarmen und den Termin auf ein wenig früher verschieben?
Nun ja, abgesehen von Herrn Pilgrim wird die GC dieses Jahr anscheinend endlich wieder ein Knaller, nachdem letztes Jahr mich eher ernüchterte. PlayStation Move, Kinect und einen Haufen Spielehighlights versprechen ein Spielefestival deluxe.
(Foto von Zachary „ZarrSadus“ Long)
Verschlafen

Bitte hört auf, Inception mit Videospiele vergleichen zu wollen. Na gut, es benutzt mehr schlecht als recht sowas wie ein modernes Tutorial (um schließlich nach dem Film doch auf Infografiken schauen zu müssen), Spieler kommen mit seinem Ende vielleicht besser klar und irgendwie wünscht man sich doch, wie bei jedem Film, den man genossen hat, dass es ihn vorher als Spiel gab, aber trotzdem:
Inception ist, nachdem man sich von der bombastischen Inszenierung erholt und ein wenig über dem Film nachgedacht hat, „nur“ ein unterhaltsamer Film, der bei weitem sein Thema nicht ausreizt und mit einem unnötig augenzwinkernden Ende daherkommt. Jeder, der Inception für eine „surreale Achterbahn“ o.ä. hält, darf man ruhig mit einem Exemplar von Psychonauts auf dem Kopf hauen.
’nuff said.
Der heilige Gral der Videospiele

Ein Mann ist auf der Suche nach dem Citizen Kane* der Videospiele. Quintin Smith verlässt sein gemütliches London, wo er normalerweise für Game Set Watch, Rock Paper Shotgun und dem Escapist schreibt, und begibt sich ins fiktive Language City, um vier weise Meister zu treffen und den heiligen Gral der Videospiele zu finden.
To my left was a twenty-foot tall Harman Smith from Killer 7, wheelchair and all. Facing him across a plaza was a similarly-sized female figure- the spindly form of Aeris, of Final Fantasy VII fame. And beyond them were more statues, far too many, stretching off to the distance. At a glance I recognised Sparkster the Rocket Knight, Neku from The World Ends With You, Samus, even the protagonist of Shadow of the Colossus with his sword held high above his head.
Wheeling like a man under attack, I spun around and looked up at the biggest structure of all. A neat staircase, six feet across and ladder-like in its intensity that went lunging skywards towards a van-sized head of some kind. The head was still covered in scaffolding, but after a couple of shaky steps in its direction I began recognising the eyes, the ears, the beanie. It was Parappa the Rapper.
Journey of Saga, pt. 1
Journey of Saga, pt. 2
Journey of Saga, pt. 3
Journey of Saga, pt. 4
*Wieso suchen alle so verzweifelt nach einem interaktiven Gegenstück zu diesem uralten Film? Okay, er war für damalige Verhältnisse ausgesprochen innovativ und wird von vielen Kritikern als der beste Film aller Zeiten angesehen, aber – vedammichnochmal – er ist gemessen an den heutigen cineastischen Standards ein langweiliger Schnarchbeutel. Ja, steinigt mich oder beweist mir das Gegenteil.
Freezecam: Die ewige Kunstdiskussion

…und die sich aufdringende Frage, ob Marios Geschlechtsumwandlung nicht hätte besser ablaufen können. Hoffentlich sieht das nicht Roger Ebert.
„Mario Lisa Exhibition“ von Josh Mirman, der nun auch bei 4 color rebellion schreibt, dort in seinem ersten Artikel verrät, dass er an GTA IV mitgearbeitet und der auch die ganz furchtbaren „Punks & Nerds“ gezeichnet hat, die ich tatsächlich mal eine Zeit lang gelesen habe. Man sieht sich immer zweimal im Leben.
Freezecam: Die glorreiche E3 2010

Die Highlights der E3 2010, auf einem Bild vereint.
Wer alle erkennt, bekommt ein Extraleben.
„Very excercise, very E3″ von Junkboy.
[via]
Weise Worte

Eskil Steenberg, Entwickler von „Love“, spricht (wieder) weise Worte und behandelt das Thema virtuelle Gewalt:
Have you ever seen a real street fight? The sound of fists hitting flesh is eerily muted. You are immediately struck by how its nothing like in a video game or a film. Have you ever been present when some one dies? Have you ever been in the same room as a relative who just passed away? You may have waded your way through mountains of rag-dolled bodies in games, but It wont have prepared you one bit.
Über American McGee kommt folgendes Zitat aus einer Buchkritik zu „Extra Lives“ von Tom Bissel:
If photographs are “experience captured,” in Susan Sontag’s phrase, then video games are experience created. The medium can be so engaging, so addictive — Bissell compares playing games to his time using cocaine — that many game makers get away with fiction that makes Stephenie Meyer “look like Ibsen.” A novel or a movie that is poorly written is relatively easy to abandon. Well-designed games that feature bad writing “do not have this problem,” Bissell notes. “Or rather, their problem is not having this problem.”
Und wer richtig viele weise Worte zum Thema Videospiele lesen möchte, kann seit neuesten „This Gaming Life“ von Jim Rossignol nun auch online lesen.
(Foto von Noah Kalina.)
Oh Half-Life, mein Half-Life

Auf der E3 zeigte Valve zwar Portal 2, aber von unserem Lieblingsphysiker Gordon Freeman war weit und breit nichts zu sehen. Schade, lang genug wird schon dran gearbeitet, aber vielleicht wird uns nächstes Jahr das neue Half-Life vor lauter Großartigkeit umpusten.
So oder so, Half-Life 2 gilt als eines der besten Spiele aller Zeiten und Gastautor PAT erklärt wieso.
November 2005: Während PC-Spieler schon gut ein Jahr das als „bestes Spiel aller Zeiten“ angepriesene Half-Life 2 genießen durften, war es nun auch für die Xbox-Gemeinde, bzw. meine Wenigkeit soweit: Ich hielt Half-Life 2 in den Händen. Von der grünen Plastikbox blickte mir ein unscheinbar wirkender, bärtiger Brillenträger entgegen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht viel anfangen mit Half-Life, aber natürlich war mir zu Ohren gekommen, dass diese Serie bei nicht wenigen Spielern als der heilige Gral der Spielekunst galt. An diesem Tag bekam ich eindrucksvoll demonstriert, was dran war an dieser Verheißung – eine Liebeserklärung.
[Read more]
Freezecam: Ein Universum, zwei Spiele
Ich glaube die Überschrift ist ein potenzieller Spoiler. Ups.
(Hoffentlich gibt’s auf der E3 neues zu Half-Life, egal ob es letztendlich „Half-Life 2: Episode 3″ oder gleich Half-Life 3 wird.)
„Awesome-life 2, High-fives-ville“ von Michael Rapa
[via]
Es dreht sich wenig um den Kern, mehr um Beta Keys.

Heute nachmittag startet endlich die Multiplayer Beta von Halo Reach. Ich selber bin auch schon ganz hibbeling, obwohl ich noch vor ein paar Jahren schulterzuckend den Tag anderweitig verbracht hätte (Wir erinnern uns?). Mittlerweile bin ich selber so etwas wie ein kleiner Halo-Fanboy geworden, den es immer wieder in den Halo 3 Multiplayer zurückzieht, obwohl ich momentan abnorm viel Battlefield Bad Company 2 spiele.
Ein wenig mache ich mir Sorgen, dass ich vielleicht doch nicht heute mitspielen könnte. Blöderweise habe ich mein „Halo 3: ODST“ verliehen, mit dem man ja eigentlich Zugang zur Beta hätte. Jedoch bekommen einige Halo 2-Spieler separate Codes für ihre Treue und auch ich soll noch einen bekommen. Nur ist irgendwie unklar, wann diese Codes eintreffen und so muss ich mir im schlimmsten Fall ODST wieder von einen anderen Freund ausleihen. Tsss, verrückt!
Aber das war auch schon am Wochende ein Theater mit Halo Reach und Beta Keys. Am Freitag ist nämlich schon eine Vorabphase der Beta gestartet für Freunde und Familie von Bungie, Presseleute und anderen glücklichen Menschen. Codes wurden über Twitter und anderen Seiten verteilt und bevor man auch nur „Hoffentlich bin ich schnell genug“ denken konnte, war die Codes schon von jemand anderen wieder weggeschnappt.
So sah auch mein Freitagabend aus. Codes hinterherjagen. Für eine läppische Beta eines unfertigen Spiels. Bei den ich eh dran teilnehmen werde. Oh Mann. (Wer übrigens mit mir spielen möchte: Mein Gamertag ist „PlayStar“)
Selbst die Leute, die immer noch Halo 2 online spielen, wurden mit diesen Vorabcodes gelockt, damit sie sich endlich mal aus den alten Servern ausloggen. Moment mal, wurden die nicht abgeschaltet? Äh, nein, noch ein Dutzend an hartnäckigen Fans ist tatsächlich immer noch eingeloggt. Holla, das nenne ich mal loyale Fans.
Zum Schluß noch Erinnerungen an Halo 2 von Bungie, Eurogamer und Forward Unto Dawn und ein schönes Abschiedsvideo:
(Überschrift ist übrigens inspiriert von „Backstagepass“ von Tefla & Jaleel und Dendemann)
Next,










